BDR-Präsidium
Bundespräsidium des BDR tagt in Potsdam
Foto: BDR M-V Das BDR-Bundespräsidium tagt in Potsdam
Das Präsidium des BDR hielt seine turnusgemäße Tagung am 7.11.2025 in Potsdam ab.
Wichtiges Thema war in den Berichten der einzelnen Landesverbände erneut die Besoldungs- und Beförderungssituation, insbesondere die Regelbeförderung der Berufseinsteiger nach A10, die weiterhin unterschiedlich gehandhabt wird. Auch die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Oberbehörden war erneut Thema. Auch hier ergaben sich z. T. deutliche Unterschiede.
Die Finanzlage des Bundesverbands stellt sich als stabil dar. Gleichwohl machen sich die allgemeinen Kostensteigerungen auch in der Verbandsarbeit bemerkbar. Es wird sich daher nicht vermeiden lassen, die Beitragsordnung zum nächsten Rechtspflegertag 2026 zu überarbeiten, um die Verbandsarbeit weiter effektiv zu gestalten. Insbesondere sollten künftig auch die Pensionäre als beitragspflichtig berücksichtigt werden. Das Thema soll zunächst auf der Bundesleitungssitzung im Januar näher besprochen und auf der nächsten Präsidiumssitzung in Berlin erneut thematisiert werden.
Die Planungen für den Bundesrechtspflegertag 2026 in Erfurt sind in der finalen Phase. Die Finanzierung ist gesichert. Weitere Informationen erfolgen zu gegebener Zeit.
Im Rahmen eines Vortrags der Arbeitsgruppe Social Media wurde zudem die Notwendigkeit der weiteren Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit erörtert und Möglichkeiten zur Unterstützung besprochen.
Der Bundesvorsitzende Mario Blödtner hat mit der Bundesleitung gegenüber der Bundesjustizministerin Frau Dr. Hubig die Besorgnis des BDR hinsichtlich der Bestrebungen einzelner Bundesländer, das Rechtspflegerstudium auf Akademie-Niveau herabzustufen.